CEPN wurde 2016 gegründet und besteht aus über 20 Mitgliedsorganisationen, darunter mehrere große Elektronikunternehmen (wie Apple, Dell, HP und Intel), die US-Umweltschutzbehörde, Umwelt-Nichtregierungsorganisationen, Arbeits- und Arbeitnehmervertretungen, akademische Vertreter und andere Interessengruppen. CEPN widmet sich der Bewältigung der komplexen Herausforderungen im Bereich der Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutz in der Elektroniklieferkette, mit dem Ziel, gemeinsam die Arbeiter in der Elektronikfertigung vor gefährlichen Chemikalien in der Elektroniklieferkette zu schützen.
Am 22. Juni 2023 veröffentlichte das U.S. Clean Electronics Production Network (CEPN) seine zweite Liste der Prioritätschemikalien. Zuvor hatte CEPN im Dezember 2019 seine erste Liste der Prioritätschemikalien veröffentlicht. Beide Runden der Prioritätschemikalien-Überprüfungen konzentrierten sich auf Lösungsmittel, die in Reinigungsprodukten verwendet werden, die in der Elektronikfertigung üblich sind; Substanzen, die in der Prioritätschemikalienliste enthalten sind, werden in der Elektronikfertigungsbranche bei Eliminierung oder Austausch priorisiert.
Der Auswahlprozess für Prioritätschemikalien ist wie folgt:
Das Team entwickelte zunächst eine vorläufige Liste von Chemikalien basierend auf den Manufacturing Restricted Substances Lists (MRSL) der CEPN-Mitgliedsunternehmen, anderen öffentlich verfügbaren MRSLs, Informationen aus dem Process Chemical Data Collection Tool (PCDC) von CEPN und Nominierungen aus einer breiten Stakeholder-Gruppe. Anschließend wurden die nominierten Chemikalien recherchiert und geprüft, um die folgenden Kriterien zu erfüllen:
- CEPNs Kriterien für hohes Risiko;
- Verwendung in der Elektronikindustrie als Lösungsmittel in Fertigungsprozessen;
- Eine umfassende Überprüfung der potenziellen Verfügbarkeit sichererer Alternativen.
