Am 20. April 2026 hat die New Zealand Environmental Protection Authority (EPA) eine wichtige Erinnerung veröffentlicht, dass alle Importeure von Hydrofluorcarbons (HFCs) und Perfluorcarbons (PFCs) eine Importgenehmigung besitzen und als Teilnehmer am Emissionshandelssystem (ETS) registriert sein müssen, es sei denn, spezifische Ausnahmen gelten.
Die EPA hat erklärt, dass HFCs und PFCs schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben und streng kontrolliert werden müssen, um sicherzustellen, dass Neuseeland seine internationalen Verpflichtungen zur Reduzierung von Treibhausgasen erfüllt. Nach dem Kigali-Protokoll zum Montreal-Protokoll müssen Länder die Verwendung von HFCs reduzieren.
Ausnahme
Die einzige Ausnahme besteht darin, dass diese Gase ausschließlich zur Instandhaltung der Kühlsysteme von Containern verwendet werden, die für den Export bestimmt sind. Zweck dieser Ausnahme ist es, sicherzustellen, dass Neuseelands Importeure von großen HFCs keine Emissionen zahlen müssen, die außerhalb des Landes auftreten. Daher gilt die Ausnahme nicht, wenn der Container in Neuseeland verwendet wird. Das Land, das den exportierten Container erhält, wird seine eigenen Maßnahmen ergreifen, um zur globalen Reduzierung der HFC-Nutzung beizutragen.
Für diejenigen, die für die Ausnahme in Frage kommen, müssen Importeure beim Einsatz von importierten großen HFCs zur Instandhaltung der Kühlsysteme in Kühlcontainern die folgenden Unterlagen führen:
- Unterlagen, die belegen, dass der Verkauf von großen HFCs dem spezifischen Container entspricht;
- Unterlagen, die belegen, dass der gewartete Kühlcontainer für den Export bestimmt ist.
Kühlcontainer und HFCs
Kühlcontainer verwenden häufig HFCs als Kühlmittel. Jedes Unternehmen, das große HFCs nach Neuseeland importiert, muss eine EPA-Importgenehmigung besitzen und die verbundenen Verantwortlichkeiten erfüllen, sowie am Emissionshandelssystem teilnehmen und die entsprechenden Gebühren oder Abgaben zahlen, um die erhebliche klimatische Wirkung von HFCs zu kompensieren.
Große HFCs beziehen sich auf jede Menge HFCs, die in Containern (wie neue oder recycelte große Zylinder oder kleine Container) gespeichert werden, bevor sie in Geräte (z. B. Wärmepumpen oder Kühlschränke) geladen werden.
Da Neuseeland an seinem Ziel arbeitet, die Emissionen bis 2036 um 85 % zu reduzieren, wird die Kosten für HFCs steigen. Bestehende Politiken geben Unternehmen Zeit, auf Kühlmittel mit geringerem klimatischem Impact umzusteigen. Beachtenswert ist, dass Alternativen wie Hydrofluoroolefine (HFOs) einen viel geringeren klimatischen Impact als HFCs haben und der Import dieser Alternativen derzeit keine Genehmigung erfordert.
Importeure werden ermutigt, die Regeln im Voraus zu verstehen und die richtigen Unterlagen zu führen, um unerwartete Kosten oder Bußen aufgrund von Nichtkonformität zu vermeiden.
