Der Bundesstaat New Mexico erlässt umfassende PFAS-Beschränkungen

23. April 2025
USA
PFAS
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Im April 2025 verabschiedete New Mexico das Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) Schutzgesetz zur Verschärfung der Regulierung von PFAS-Chemikalien, um die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen. Nachfolgend sind die wichtigsten Bestimmungen des Gesetzes aufgeführt.

1. Definition von PFAS

  • Eine Klasse fluorierter organischer Chemikalien, die mindestens ein vollständig fluoriertes Kohlenstoffatom enthalten.

2. Verbotene Produkte

  • Wirksam ab dem 1. Januar 2027:
    • Kochgeschirr
    • Lebensmittelverpackungen
    • Zahnseide
    • Kinderprodukte
    • Schaumlöschmittel
  • Wirksam ab dem 1. Januar 2028:
    • Teppiche und Läufer
    • Reinigungsprodukte
    • Kosmetika
    • Textilbehandlungen
    • Damenhygieneprodukte
    • Textilien
    • Polstermöbel
    • Skiwachs
  • Wirksam ab dem 1. Januar 2032:
    • Alle PFAS-haltigen Produkte, sofern sie nicht als “derzeit unvermeidbare Verwendungen” eingestuft sind.

3. Ausnahmen

  • Produkte, die durch Bundesgesetze geregelt sind (z. B. medizinische Geräte, Arzneimittel, bestimmte Kühlgeräte).
  • Produkte für öffentliche Gesundheits-, Umwelt- oder Wasserqualitätsprüfungen.
  • Bestimmte Elektronik, Halbleiter und landwirtschaftliche Geräte.
  • Produkte, die vom Umweltverbesserungsrat als “derzeit unvermeidbare Verwendungen” eingestuft werden.

4. Meldepflichten

Hersteller müssen dem Umweltministerium von New Mexico Folgendes übermitteln:

  • Produktbeschreibungen (z. B. UPC-Codes, SKUs).
  • Zweck der PFAS-Verwendung.
  • PFAS-Gehalt (identifiziert durch CAS-Nummern).
  • Kontaktdaten des Herstellers.
  • Berichte sind bis zum 1. Januar 2027 fällig, mit Aktualisierungen innerhalb von 30 Tagen nach wesentlichen Änderungen.

5. Testanforderungen

  • Wenn der Verdacht auf PFAS besteht, kann der Staat von den Herstellern verlangen, Testergebnisse innerhalb von 30 Tagen vorzulegen.
  • Wenn keine PFAS vorhanden sind, muss ein Konformitätszertifikat vorgelegt werden.
  • Wenn PFAS nachgewiesen werden, müssen Hersteller Daten einreichen und Einzelhändler über das Verbot informieren.

6. Durchsetzung & Strafen

  • Hersteller, die gegen das Gesetz oder die einschlägigen Vorschriften verstoßen, können mit zivilrechtlichen Geldstrafen von bis zu 15.000 $ belegt werden, wobei für jeden Tag der fortgesetzten Verletzung Verwaltungsgebühren anfallen.
  • Gerichtlich verhängte Strafen von bis zu 25.000 $ pro Tag bei Nichtbefolgung von Anordnungen.
  • Geldbußen fließen in den Recycling- und Illegale-Abfall-Entsorgungsfonds.

 

PFAS-Beschränkungen in US-Bundesstaaten

  • Kalifornien: Verbot von Lebensmittelverpackungen und Kinderprodukten mit absichtlich zugesetzten PFAS (≥100 ppm) seit 2023.
  • New York: Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen seit dem 31. Dezember 2022.
  • Vermont (S.20): Schaumlöschmittel seit dem 1. Juli 2022 verboten; Lebensmittelverpackungen, Teppiche, Läufer und Skiwachs seit 2023 verboten.
  • Colorado (HB 22-1345): Stufenweise PFAS-Verbote von 2024 bis 2027; Verbot von Lebensmittelverpackungen ab dem 1. Januar 2024.
  • Maryland: Landesweites Verbot absichtlich zugesetzter PFAS in Produkten seit 2024.
  • Minnesota (HF 2310): PFAS in Lebensmittelverpackungen bis 2025 verboten.
  • Maine:
    • 2023: Verbot von Teppichen und Textilbehandlungen.
    • 2026: Reinigungsprodukte, Kochgeschirr, Kosmetika.
    • 2029: Kunstrasen, Outdoor-Bekleidung (Ausnahmen erfordern Kennzeichnung).
    • 2032: Alle Produkte (Ausnahmen für “unvermeidbare Verwendungen”).
  • Connecticut: Umfassendes Verbot von 12 PFAS-haltigen Produktkategorien (z. B. Bekleidung, Kosmetika, Textilien) bis 2028.
  • New Mexico:
    • 2027: Kochgeschirr, Lebensmittelverpackungen, Zahnseide, Kinderprodukte, Schaumlöschmittel.
    • 2028: Erweiterung auf Teppiche, Reinigungsprodukte, Kosmetika, Polstermöbel usw.
    • 2032: Vollständiges Verbot, sofern nicht ausgenommen.

 

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