Am 9. Februar 2026 gab das Büro für Umweltgesundheitsbewertung (OEHHA) der kalifornischen Umweltschutzbehörde die Festlegung einer gesundheitsbezogenen Schutzkonzentration (HPC) von 5 Teilen pro Milliarde (ppb) für nicht-karzinogene Wirkungen von sechswertigem Chrom (Cr(VI)) im Trinkwasser bekannt. Der 5-ppb-Standard basiert auf einer chronischen Toxizitätsstudie, bei der weibliche Ratten, die langfristig sechswertigem Chrom im Trinkwasser ausgesetzt waren, eine chronische Leberentzündung entwickelten.
Hintergrund
Sechswertiges Chrom ist eine hochgiftige Schwermetallverbindung, die häufig in industrieller Verschmutzung vorkommt. Langfristige Exposition über Trinkwasser kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen. Seit der Einführung des kalifornischen Safe Drinking Water Act im Jahr 1996 hat der Staat die Kontrollstandards für solche Karzinogene kontinuierlich verschärft.
Wesentliche Schlussfolgerungen
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Punkt |
Inhalt |
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Aktualisierte nicht-karzinogene HPC |
5 Mikrogramm pro Liter (μg/L), entsprechend 5 ppb |
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Vorherige HPC (2011) |
2 ppb |
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Schlüsselstudie |
National Toxicology Program (NTP, 2008a) 2-jährige chronische Toxizitätsstudie |
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Empfindlichster Endpunkt |
Chronische Leberentzündung bei weiblichen Ratten |
Nach dem kalifornischen Safe Drinking Water Act ist OEHHA verpflichtet, Gesundheitsrisiken für karzinogene und nicht-karzinogene Wirkungen getrennt zu bewerten und letztlich den strengsten (niedrigsten) Wert als öffentliches Gesundheitsziel (PHG) zu übernehmen. Die HPC für karzinogene Wirkungen befindet sich noch in der Entwicklung und wird separat bekanntgegeben.

