Kürzlich gab die neuseeländische Umweltbehörde (EPA) bekannt, dass sie Entscheidungen über gefährliche Stoffe — insbesondere Pflanzenschutzmittel wie Agrarchemikalien — durch eine Kombination aus verbesserten Bewertungsmodellen, rationalisierten Prozessen und Gesetzesänderungen beschleunigt. Für die betroffenen Unternehmen am relevantesten ist, dass der Gesetzesentwurf zur Änderung des Hazardous Substances and New Organisms (HSNO)-Gesetzes nun das parlamentarische Verfahren durchläuft. Der Entwurf zielt darauf ab, den Genehmigungsprozess klarer und vorhersehbarer zu gestalten, indem er eine vorherige Vollständigkeitsprüfung vorsieht (damit Antragsteller frühzeitig wissen, ob ihr Antrag die erforderlichen Angaben enthält), den Antragstellern erlaubt, den am besten geeigneten Weg zu wählen, und klarere Fristen setzt. Unternehmen, die Agrarchemikalien nach Neuseeland ausführen oder dort beantragen möchten, sollten diese Gesetzesentwicklung genau verfolgen, um über die bevorstehenden Änderungen der Genehmigungsfristen und Antragsanforderungen auf dem Laufenden zu bleiben.
