Südkoreas KOSHA erlässt Mitteilung zur MSDS-Konformitätsbehebung

24. December 2025
Korea
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Gemäß den neuesten Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes (OSHA) des Ministeriums für Beschäftigung und Arbeit (MoEL) müssen Unternehmen, die in Südkorea klassifizierte gefährliche Chemikalien herstellen oder importieren, nicht nur sicherstellen, dass jede Chemikalie von einem koreanischsprachigen MSDS (Material Safety Data Sheet) begleitet wird, das den nationalen Standards entspricht, sondern auch die fristgerechte Einreichung der MSDS abschließen, wie im neu überarbeiteten Artikel 110 der OSHA-Vorschriften festgelegt.

Inländische Unternehmen in Südkorea (Hersteller, Importeure) können sich auf der MSDS-Systemseite der KOSHA-Website registrieren und anmelden, um die Online-Einreichung der koreanischen MSDS abzuschließen und die offiziell zugewiesene MSDS-Nummer zu erhalten. Unternehmen außerhalb Südkoreas können MSDS nicht direkt einreichen und können stattdessen einen Only Representative (OR) innerhalb Südkoreas beauftragen, die Einreichung in ihrem Namen vorzunehmen.

Ende November 2025 hat die Korea Occupational Safety and Health Agency (KOSHA) offiziell eine Mitteilung herausgegeben, in der festgestellt wurde, dass bei der Überprüfung einer großen Anzahl zuvor eingereichter MSDS mehrere kritische Probleme identifiziert wurden. Die Mitteilung verlangt von den betreffenden Unternehmen, Korrekturen vorzunehmen und so bald wie möglich erneut einzureichen. Dieser Schritt markiert den Eintritt der MSDS-Konformitätsüberwachung Südkoreas in eine substanzielle Prüfungsphase.

Wichtige Fristen und aktueller Stand

Frist für die erneute Einreichung: 16. Januar 2026

Aktueller Stand: KOSHA empfiehlt derzeit, dass Unternehmen proaktiv MSDS-Dokumente korrigieren und erneut einreichen. Es wird jedoch erwartet, dass diese Anforderung nach Ablauf der Schonfrist verbindlich wird.

Zusammenfassung der Hauptprobleme bei MSDS-Dokumenten und Einreichungen

  • Fehlende Angaben zur verantwortlichen Partei: Keine klare Angabe der verantwortlichen Einheit wie Hersteller, Importeur oder Lieferant.
  • Nicht konforme Sprache: Einreichung von MSDS in anderen Sprachen als Koreanisch, obwohl die Vorschriften eine koreanische Version verlangen.
  • Unvollständige toxikologische Informationen: Teilweises oder vollständiges Fehlen von Inhalten in Abschnitt 11, "Toxikologische Informationen."
  • Inkonsistente Produktnamen: Abweichungen zwischen dem Produktnamen im MSDS und den Registrierungsinformationen im Korea Chemicals Management System (KMS).
  • Fehlende konformitätsunterstützende Dokumente: Keine Einreichung eines Letter of Compliance (LoC) für die chemische Verifizierung.

Potenzielle Risiken und Reaktionsstrategien

Bisher lag der Schwerpunkt hauptsächlich auf der fristgerechten Einreichung der MSDS während der Übergangszeit, was zu einem Mangel an systematischen Prüfmechanismen führte. Mit der Verstärkung der Prüfungen durch KOSHA können fehlerhafte MSDS zu nachfolgenden rechtlichen und Compliance-Risiken führen, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.

Angesichts der großen Anzahl von MSDS-Dokumenten, die überarbeitet werden müssen, ist eine umfassende einmalige Behebung nicht realisierbar. Daher wird empfohlen, einen priorisierten Managementansatz zu verfolgen, der sich auf Dokumente mit schwerwiegenden Mängeln konzentriert: Für Produkte mit gravierenden Problemen, die nicht mehr verkauft werden, sollte eine Abmeldung in Erwägung gezogen werden; für noch im Umlauf befindliche Produkte sollte eine schrittweise Korrektur- und Neueinreichungsstrategie umgesetzt werden, um einen konformen Übergang zu gewährleisten.

Die CIRS Group erinnert chemische Unternehmen, die nach Südkorea exportieren, daran, zuvor eingereichte MSDS auf die Einhaltung der neuesten Standards zu überprüfen, problematische MSDS umgehend zu aktualisieren und diese vor Ablauf der Frist erneut einzureichen.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bittechemicals@cirs-group.com

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