Das National Institute of Chemical Safety (NICS) Südkoreas hat eine Konsultation zu einer Teiländerung der Verordnung über die Einstufung und Kennzeichnung chemischer Stoffe eröffnet, der auf GHS basierenden Regelung des Landes, die festlegt, wie jeder gefährliche chemische Stoff eingestuft, gekennzeichnet und kommuniziert werden muss. Die Aktualisierung übernimmt die GHS-Einstufungen für neu ausgewiesene gefährliche Stoffe und korrigiert die Einstufungsdetails für bereits aufgeführte Stoffe. Chemiehersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender sollten den Entwurf prüfen und sich darauf vorbereiten, Chemikalien überall dort neu zu kennzeichnen, wo sich die Einstufungen ändern.
Die Verordnung über Einstufung und Kennzeichnung ist das technische Rückgrat der Gefahrenkommunikation in Korea. Für jeden aufgeführten Stoff erfasst sie die GHS-Gefahrenklassen, die Kennzeichnungselemente (Piktogramme, Signalwörter, Gefahren- und Sicherheitshinweise) sowie die identifizierenden Daten wie CAS- und UN-Nummern. Unternehmen, die gefährliche Chemikalien handhaben, müssen sie gemäß diesen Einstufungen im Rahmen des Chemical Control Act kennzeichnen, sodass eine Änderung der erfassten Einstufung sich direkt auf Verpackungsetiketten und Sicherheitsdatenblätter auswirkt.
Der Entwurf fügt Einstufungs- und Kennzeichnungseinträge für die gefährlichen Stoffe hinzu, die in den letzten Ausweisungsrunden in die koreanischen Listen aufgenommen wurden, und weist jedem seine ordnungsgemäße GHS-Klasse und Kennzeichnungselemente zu, anstatt sie unter einer allgemeinen Handhabung zu belassen. Gleichzeitig überarbeitet er Einstufungsdetails, Gefahrenkategorien, CAS- und UN-Nummern sowie zugehörige Daten für bereits aufgeführte Stoffe, um die Liste an aktualisierte Gefahrstoffbewertungen und die UN-GHS-Revisionen anzupassen.
Für die Industrie besteht die praktische Aufgabe darin, zu prüfen, ob ein gehandhabter Stoff zu den neu eingestuften oder neu klassifizierten Einträgen gehört, die aktualisierten GHS-Klassen und Kennzeichnungselemente zu bestätigen und überarbeitete Etiketten und Sicherheitsdatenblätter zu erstellen, bevor die Änderung in Kraft tritt. Da die Kennzeichnungspflichten gemäß dem Chemical Control Act direkt an die erfasste Einstufung geknüpft sind, kann bereits eine Kategorieänderung für einen bestehenden Stoff eine Neukennzeichnung erforderlich machen; daher ist eine stoffbezogene Prüfung anhand des Entwurfs der sicherste Weg, um konform zu bleiben.



